Wasserschaden – Der Anfang vom Ende!?

Der Anfang ist gemacht.

Am Dienstag den 14. September 2019 hat die Beseitigung der Schäden durch den Wasserschaden begonnen. Die Tapeten sind entfernt, es gibt aber Stellen an der Decke, die noch nicht so aussehen, als ob sie schon vollständig trocken sind.

Im Keller wurde der PVC-Belag entfernt und jetzt läuft dort das Trocknungsgerät.

Aktuell ist keine Lebensmittelausgabe möglich.

Ein Besuch im Umsonstladen ist weiterhin nicht möglich.

Es finden keine Ladenschichten statt.

Das Plenum am Sonntag findet Online statt.

Sobald absehbar ist, wann die Renovierungsarbeiten fertig sind, melden wir uns wieder.

Wasserschaden – noch kein Ende in Sicht

Am 27. Juni gab es den dritten Wasserschaden im cronopios. Wie bei den beiden Wasserschäden zuvor lief das Wasser durch die Decke in den Laden. Betroffen sind dieses Mal der Ladenraum und die Küche. Der Schaden ist größer als die beiden zuvor. Wir hatten Glück im Unglück, das Wasser ist zur Vordertür raus auf den Bürgersteig gelaufen. Im Keller stand das Wasser im Kämmerchen, ist dort von oben an den Leitungen entlang runter gelaufen. Der Umsonstladen war nicht betroffen, aber der Boden davor war feucht und wird wohl erneuert werden müssen..

Wir hatten eine Woche lang keinen Strom, der ist jetzt zumindest wieder vorhanden.

Die Lebensmittelverteilung finden diese Woche statt.

Wir wissen noch nicht, wann die Sanierungsfirma die Trocknungs-Geräte aufstellt und wie lange diese stehen bleiben. Daran schließt sich die Sanierung, die länger als ein paar Tage oder Wochen dauern wird. Angekündigt wurden sie für diese Woche.

Wir haben daher am Montag den 26.07. die Bücher, Möbel und die Kleidung aus dem Umsonstladen in zwei Keller umgezogen.

Ein Besuch im Umsonstladen ist nicht mehr möglich.

Es finden keine Ladenschichten statt.

Das Plenum am Sonntag findet Online statt.

Wir informieren, sobald klar ist, wann die Trocknungs-Geräte aufgestellt werden und wie lange sie voraussichtlich stehen bleiben müssen.

Wasserschaden

Am 27. Juni gab es den dritten Wasserschaden im cronopios. Wie bei den beiden Wasserschäden zuvor lief das Wasser durch die Decke in den Laden. Betroffen sind dieses Mal der Ladenraum und die Küche. Der Schaden ist größer als die beiden zuvor. Wir hatten Glück im Unglück, das Wasser ist zur Vordertür raus auf den Bürgersteig gelaufen. Im Keller stand das Wasser im Kämmerchen, ist dort von oben an den Leitungen entlang runter gelaufen. Der Umsonstladen war nicht betroffen, aber der Boden davor war feucht und wird wohl erneuert werden müssen..

Wir hatten eine Woche lang keinen Strom, der ist jetzt zumindest wieder vorhanden.

Die Lebensmittelverteilung finden diese Woche statt.

Wir wissen noch nicht, wann die Sanierungsfirma die Trocknungsgeräte aufstellt und wie lange diese stehen bleiben. Daran schließt sich die Sanierung, die länger als ein paar Tage oder Wochen dauern wird. Angekündigt wurden sie für diese Woche. Wir haben daher am Montag den 26.07. die Bücher, Möbel und die Kleidung aus dem Umsonstladen in zwei Keller umgezogen.

Ein Besuch im Umsonstladen ist nicht mehr möglich.

Es finden keine Ladenschichten statt.

Das Plenum am Sonntag findet Online statt.

Wir informieren, sobald klar ist, wann die Trocknungsgeräte aufgestellt werden und wie lange sie voraussichtlich stehen bleiben müssen.

Corona-Änderungen

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen finden vorübergehend nur wenige Veranstaltungen statt.

Offenes Treffen/Plenum – am 27. Juni 2021 wieder als Präsenztreffen (im Infoladen cronopios)

Plenum für alle Menschen, die sich im Cronopios einbringen wollen.

Wer Veranstaltungen im Crono plant usw. ist herzlich willkommen.

Das nächste Plenum, 27.06.2021, findet  ab 19 Uhr im Infoladen cronopios (Zanggasse 21) statt.
Wir entscheiden jeden Sonntag, ob wir uns digital oder vor Ort treffen.
Wenn wir uns nicht online treffen, dann beachten wir die geltenden Corona-Regelungen. Bringt bitte einen Mund-Nasen-Schutz mit.

Ladenöffnungszeiten
Dienstags und Freitags ist der Laden von 17 bis 19 Uhr offen. Wir beachten die geltenden Corona-Regelungen.

Ausgabe geretteter Lebensmittel
Montag, Mittwoch und Samstag werden gerettete Lebensmittel ausgegeben. Wir möchten die von der Pandemie besonders Betroffenen unterstützen.
Wir beachten die geltenden Corona-Regelungen.
Generelle und aktuelle Informationen zu den Ausgaben können via Email bei BrunchfuerAlle@gmx.de  erfragt werden

Gruppentreffen
Einzelne Gruppen treffen sich ab September wieder im Laden.  Die geltenden Corona-Regelungen werden beachtet.

Feministischer Lesekreis: offen für jede*n und selbstorganisiert!

Wir lesen gemeinsam Auszüge unterschiedlicher feministischer Literatur und möchten dadurch gemeinsam lernen, diskutieren und streiten. Oder wir schauen auch mal einen Film und durchleuchten ihn aus feministischer Perspektive…
Aktuell finden keine regelmäßigen Treffen statt.
Wenn es dich interessiert und du Teil davon sein möchtest, schreibe eine Mail an: femlesekreis@lists.posteo.de

Deutschkurs

Der Deutschkurs am Freitag pausiert seit 30.10.2020 wieder.

Corona-Auswirkungen

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen finden vorübergehend keine Veranstaltungen statt.

Freitags ist der Laden seit 24.04. wieder von 17 – 19 Uhr offen, unter Beachtung der geltenden Regeln.

Das Crono-Plenum Sonntags 19 Uhr findet digital, unter folgendem Link statt: https://conference.sixtopia.net/b/pau-cvt-ezc . Klickt einfach auf den Link, wenn ihr teilnehmen möchtet. Das Programm, was wir benutzen, ist ist OpenSource und verschlüsselt.
Für Informationen zu den anderen Gruppentreffen bitte die jeweiligen Gruppen kontaktieren.

Wir haben es satt!

Demonstration 21.09.2019 (Samstag) 13 Uhr Bahnhofplatz

Vom 25.—27.09.2019 findet die Agrarministerkonferenz in Mainz statt. Die Agrar-minister*innen und -senator*innen von Bund und Länder entscheiden hier über die Zukunft unserer Landwirtschaft. Sie entscheiden über Klima, über die Qualität unserer Böden und unseres Wassers, über unser Essen … Die Agrarpolitik entscheidet – schon seit Jahrzehnten – nicht in unserem Interesse: Sie fördert die Großbetriebe der Agrarindustrie und überlässt die kleinbäuerlichen Höfe den «Kräften des Marktes». Gerade sie, die für eine gute und nachhaltige regionale Ernährung stehen, sind die ersten, die der Klimawandel existenzbe­drohend trifft.

Monokulturen und Massentierhaltung verwandeln Landschaften in Ödnis. Sie vergiften zunehmend unsere Böden und unser Grundwasser. Sie zerstören Lebensraum von Tieren
und Insekten. Sie zerstören gemeinsam mit den Saatgutmonopolen die Artenvielfalt durch Gen- und Hybridpflanzen. Und sie sind ein Haupttreiber des Klimawandels. So ist die Vernichtung der Regenwälder in Lateinamerika für den Futtermittelanbau wesentlich der Massenfleischproduktion hier geschuldet. Hin­zukommen die extrem schlechten – zum Teil menschenverachtenden – Arbeitsbedingungen in der Agrar- und Fleischindustrie.

Seit Jahren wächst die Spekulation von Investment- und Kapitalgesellschaften mit landwirtschaftlichen Böden. Ergebnis ist eine fatale Landkonzentration. Agrarsubventionen die nur an der Betriebsfläche orientiert sind, nutzen vor allem großen Betrieben. Die Bodenpreise sind mit nachhaltiger, kleinbäuerlicher Landwirtschaft nicht zu bezahlen. Aber die Agrarpolitik im Bund und der EU setzt auf «Wachsen oder Weichen». Sie hat allein in den letzten 10 Jahren die Existenz von über 100 000 Höfen in Deutschland vernichtet. Profitiert hat die (exportorientierte) Agrar- und Fleischindustrie, deren Billigexporte auch noch auf anderen Kontinenten bäuerliche Existenzen zerstören und damit Menschen zur Flucht zwingt.

Uns eint auf allen Kontinenten der gewaltfreie Protest gegen die Agrarindustrie. Die Stärke unseres Bündnisses ist die Vielfalt und Internationalität. Wir heißen Geflüchtete willkommen! Wir sagen Nein zu Menschenfeindlichkeit jeglicher Art! Wir treten Neo-Nazis, Rassismus und rechter Hetze ­entschieden entgegen!

Wir gehen auf die Straße für …
… faire, höhere Erzeuger*innenpreise für eine gute und nachhaltige Ernährung.
… tarifvertraglich abgesicherte Arbeitsbedingungen und Löhne.
… die Förderung einer kleinbäuerlichen Landwirtschaft der vielfältigen Frucht­folgen, der Artenvielfalt und des sorgsamen Umgangs mit dem Boden.
… ein Verbot der Bodenspekulation. Der Boden gehört denen, die ihn bearbeiten!

Karten gegen Gentrifizierung und für eine Stadt für Alle

1.  bis  22. März 2019 Ausstellung im Infoladen Cronopios

Seit 2016 thematisierte der gentrifizierungskritischen Stadtrundgang Verdrängung und verschiedene Formen der Gentrifizierung in der Mainzer Neustadt. Anfang 2018 haben wir mit den „Platzgeschichten“ damit begonnen, gemeinsam mit Stadtbewohner_innen ihre Erfahrungen von den Veränderungen im Quartier auf Stadtkarten zu visualisieren. Entstanden sind zwölf selbstgemachte Karten, die in der Ausstellung zu den verschiedenen Formen der Gentrifizierung zu sehen sind. Die Karten zeigen ein Bild der Stadt jenseits der Erfolgsgeschichten der Investor_innen – ein Bild von unten,  zusammengestückelt aus verschiedenen Perspektiven von jenen, die sie bewohnen. Lasst uns einen Blick auf die Dynamiken der Gentrifizierung werfen – um ihnen gemeinsam entgegentreten zu können.
Wir setzen die Kartierung fort:
Habt auch Ihr als Bewohner_innen der Stadt Erfahrungen gemacht, die Ihr teilen wollt? Oder möchtet Ihr Euch einfach nur kritisch mit Stadtentwicklungsprozessen auseinandersetzen? Dann kommt zu unseren Kartierungsworkshops!

8. und 15. März, 17:00 – 18:30 Uhr, weitere Kartierungsworkshops

 

Die Ausstellung startet am 1. März um 19 Uhr mit einer Vernissage.
Sie ist bis 22. März zu den regulären Ladenöffnungszeiten zugänglich.
Am 22. März beenden wir die Ausstellung mit einer Diskussionsrunde „Was tun gegen Gentrifizierung?“

Kommt vorbei, schaut euch die Ausstellung an.

Alle Termine im Überblick

1. März, 19 Uhr: Vernissage

1.  bis  22. März 2019 Ausstellung im Infoladen Cronopios

8. und 15. März, 17:00 – 18:30 Uhr, weitere Kartierungsworkshops

22. März, 19 Uhr: Finissage und Diskussion „Was tun gegen Gentrifizierung?“

 

 

4 Jahre Infoladen Cronopios – (wie) wird es weitergehen?

Seit über vier Jahren gibt es nun einen unkommerziellen, selbstverwalteten, alternativen Raum in der Mainzer Innenstadt – den Infoladen Cronopios. Der Infoladen sollte und soll einen Gegensatz zu stadtpolitischen und gesellschaftlichen Entwicklungen bilden, die immer mehr Leute ausschließen, vereinzeln und damit (Selbst)organisation verhindern. Bis 2014 gab es keinen solchen Raum in der Innenstadt (das Haus Mainusch, mit dem wir uns jederzeit solidarisch erklärten und erklären, liegt etwas außerhalb auf dem Campus). In den vergangenen Jahren konnte der Infoladen Cronopios dieses Defizit gut ausfüllen: Es gab gut besuchte Veranstaltungen, Workshops, Lesekreise, Filmvorführungen und Koordinationstreffen verschiedener, teils überregionaler Bündnisse. Es gab und gibt die Möglichkeit für Küfa, kostenlosen Brunch und selbstorganisierte Deutschkurse sowie soziale Beratung in Miet- und Behördenfragen und Gruppentreffen. Angebote, die ohne einen Raum in dieser zentralen Lage so nicht hätten stattfinden können.

Es ist erfreulich, dass der Infoladen Cronopios in der alternativen und linken Szene der Stadt seinen festen und etablierten Platz hat. Allerdings müssen wir feststellen, dass die Euphorie und die Bereitschaft zum Engagement in den letzten Monaten deutlich zurückgegangen sind, was sich sowohl personell als auch finanziell zeigt. Letztes Jahr standen wir, wie sich einige von Euch sicherlich erinnern, vor einer ganz ähnlichen Situation. Nach unserem damaligen Hilferuf erfuhr der Infoladen Cronopios eine große Welle an Solidarität und wir konnten die Schließung noch einmal abwenden. Dafür sind wir sehr dankbar!

Nun ist die Lage erneut prekär. Mittlerweile gibt es lediglich eine knappe handvoll Menschen, die sich um die Infrastruktur des Ladens kümmern. Dies ist kein Dauerzustand und wir fragen uns, wie und ob der Infoladen weiterhin erhalten werden kann.

Auch wenn das Cronopios Raum und Angebote für Menschen und Gruppen mit geringen finanziellen Mitteln bietet, so heißt das nicht, dass er ‚umsonst da ist.‘ Er ist nicht selbstverständlich! Wir müssen jeden Monat knapp 1000€ an laufenden Kosten aufbringen, das ist eine Menge Geld, weshalb wir Gruppen und Einzelpersonen, denen etwas am Laden liegt, aufrufen, sich, je nach ihren Möglichkeiten, finanziell zu beteiligen.

Auch wenn es einige wenige Engagierte gibt, die die wichtigsten organisatorischen Dinge am Laufen halten, so heißt das nicht, dass der Rest nur konsumieren kann. Es müssen vor allem öffentliche Veranstaltungen organisiert werden, damit das Cronopios und unsere
Anliegen (i.e. Kritik an Gentrifizierung und Kampf gegen rechtes Gedankengut) auch über den Kreis der ‚üblichen Verdächtigen‘ hinaus in der Stadt sichtbar werden, der Laden mit Inhalt gefüllt wird – und Geld rein kommt. Jede_r* kann hier etwas tun! Kochen, Kneipenabend, Workshops…die Möglichkeiten sind vielfältig. Und wenn sich viele Menschen einbringen, ist der Arbeitsaufwand für den_die Einzelne_n* sogar relativ gering.

Daher bitten wir Euch, die ihr Sympathien für den Infoladen Cronopios hegt und an seinem Weiterbestehen Interesse habt:

– Erwägt eine regelmäßige Spende nach euern finanziellen Möglichkeiten
– Kommt vorbei und holt euch Flyer, sprecht Menschen in euerm Umfeld an
– Euch brennt ein Thema unter den Nägeln? Macht eine Veranstaltung dazu!
– Nutzt den Infoladen und vor allem: Macht mit!

Inhaber/Empfänger: weiter e.V.
Ko. Nr.: 6032467200
BLZ: 43060967
GLS Gemeinschaftsbank eG
(IBAN: DE05430609676032467200 )
(BIC: GENODEM1GLS )

Wichtig für den Verwendungszweck:

– Es sollte auf jeden Fall „Spende“ im Verwendungszweck stehen
– Wenn ihr die Spende von der Steuer absetzen wollt (im Falle einer
Steuererklärung) bitte gebt auch im Verwendungszweck euren Name und
Adresse an

Gegen Gentrifizierung: Lasst uns mit den „Platzgeschichten“ beginnen!

Krasser denn je und gleichzeitig noch immer wird Mainz ganz schön von Gentrifizierung umgekrempelt: die Bauprojekte brodeln, die Immobilienfirmen sprudeln aus dem Boden, die Eigentums-Luxuswohnungen auch. Die Freiräume müssen ihnen weichen und die Mieten steigen. Gentrifizierung heißt Verdrängung. Wir haben die Nase voll! Krasser denn je und schon immer. Auch 2018 möchten wir als Infoladen Menschen und Projekte gegen Gentrifizierung in Mainz unterstützen und zusammenbringen. Deshalb machen wir euch hier auf die „Platzgeschichten“ aufmerksam: Im Januar, Februar und November 2018 sowie bei kaltem/nassen Wetter findet die monatliche Veranstaltung im Infoladen statt (jeweils am letzten Freitag des Monats 16:30, steht auch im Kalender). Bei schönem Wetter auf dem Sömmerringplatz. Hier wollen wir lokales Wissen und Geschichten über Verdrängung und Veränderung in Mainz sichtbar machen und als Stadtkarten der Gentrifizierung sammeln. Für Februar/März 2019 ist eine Ausstellung geplant. Kommt vorbei, kartographiert mit!

„Der Freiraum in den Köpfen…

…schafft den Freiraum auf der Straße, Realitäten können entstehen, aus einer Seifenblase.“

Dieses Zitat aus dem Song „Die Angst vor den Gedanken verlieren“ von Lena Stoehrfaktor ist nur zu wahr. Die Frage ist, wie dieser Freiraum im Kopf entstehen kann, dieses Denken und Fühlen abseits all der vorgefertigten Wege, die direkt in die Wüste aus Lohnarbeit und Konsum, Resignation und Ohnmacht, Abgrenzung und Ausgrenzung führen.

Deshalb sind materielle Freiräume so wichtig. Denn sie sind ein Ort, an dem Menschen aus der Tretmühle aussteigen und tatsächlich nachdenken können. Ein Ort, wo Menschen (wieder) lernen können, nicht nur passiv und konsumistisch auf die Welt zuzugehen, sondern sie nach ihren Bedürfnissen zu gestalten. Ein Ort, an dem sich Wege kreuzen und Menschen die Zeit haben, sich aufeinander einzulassen. Ein Ort, wo sich Menschen organsieren können, um ihrer Vereinzelung zu entfliehen und um den Freiraum tatsächlich irgendwann einmal auf die Straße zu tragen.

Der Infoladen Cronopios versucht so ein Raum zu sein und auch das Haus Mainusch. Die Universität ist immer noch entschlossen, den einzigen Ort auf dem Campus, an dem du nicht bewertet wirst und nicht unter Leistungsdruck stehst, und nichts kaufen musst, dem Erdboden gleichzumachen. Um weiter ihrer unerreichbaren Exzellenzphantasie hinterherzuhecheln und den Geist weiter zu konditionieren.

Aber noch gibt es das Haus Mainusch, noch gibt es ein paar Seifenblasen, noch hat die Universität nicht alle missliebigen Realitäten erstickt. Und deshalb hier ein Fundstück, eine Hommage an einen wunderbaren Freiraum: