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Gegen Gentrifizierung: Lasst uns mit den „Platzgeschichten“ beginnen!

Krasser denn je und gleichzeitig noch immer wird Mainz ganz schön von Gentrifizierung umgekrempelt: die Bauprojekte brodeln, die Immobilienfirmen sprudeln aus dem Boden, die Eigentums-Luxuswohnungen auch. Die Freiräume müssen ihnen weichen und die Mieten steigen. Gentrifizierung heißt Verdrängung. Wir haben die Nase voll! Krasser denn je und schon immer. Auch 2018 möchten wir als Infoladen Menschen und Projekte gegen Gentrifizierung in Mainz unterstützen und zusammenbringen. Deshalb machen wir euch hier auf die „Platzgeschichten“ aufmerksam: Im Januar, Februar und November 2018 sowie bei kaltem/nassen Wetter findet die montaliche Veranstaltung im Infoladen statt (jeweils am letzten Freitag des Monats 16:30, steht auch im Kalender). Bei schönem Wetter auf dem Sömmerringplatz. Hier wollen wir lokales Wissen und Geschichten über Verdrängung und Veränderung in Mainz sichtbar machen und als Stadtkarten der Gentrifizierung sammeln. Ende des Jahres wird es eine Ausstellung geben. Kommt vorbei, kartographiert mit!

„Der Freiraum in den Köpfen…

…schafft den Freiraum auf der Straße, Realitäten können entstehen, aus einer Seifenblase.“

Dieses Zitat aus dem Song „Die Angst vor den Gedanken verlieren“ von Lena Stoehrfaktor ist nur zu wahr. Die Frage ist, wie dieser Freiraum im Kopf entstehen kann, dieses Denken und Fühlen abseits all der vorgefertigten Wege, die direkt in die Wüste aus Lohnarbeit und Konsum, Resignation und Ohnmacht, Abgrenzung und Ausgrenzung führen.

Deshalb sind materielle Freiräume so wichtig. Denn sie sind ein Ort, an dem Menschen aus der Tretmühle aussteigen und tatsächlich nachdenken können. Ein Ort, wo Menschen (wieder) lernen können, nicht nur passiv und konsumistisch auf die Welt zuzugehen, sondern sie nach ihren Bedürfnissen zu gestalten. Ein Ort, an dem sich Wege kreuzen und Menschen die Zeit haben, sich aufeinander einzulassen. Ein Ort, wo sich Menschen organsieren können, um ihrer Vereinzelung zu entfliehen und um den Freiraum tatsächlich irgendwann einmal auf die Straße zu tragen.

Der Infoladen Cronopios versucht so ein Raum zu sein und auch das Haus Mainusch. Die Universität ist immer noch entschlossen, den einzigen Ort auf dem Campus, an dem du nicht bewertet wirst und nicht unter Leistungsdruck stehst, und nichts kaufen musst, dem Erdboden gleichzumachen. Um weiter ihrer unerreichbaren Exzellenzphantasie hinterherzuhecheln und den Geist weiter zu konditionieren.

Aber noch gibt es das Haus Mainusch, noch gibt es ein paar Seifenblasen, noch hat die Universität nicht alle missliebigen Realitäten erstickt. Und deshalb hier ein Fundstück, eine Hommage an einen wunderbaren Freiraum:

Offener Brief des Haus Mainusch an die Kanzlerin der Uni Mainz

Sehr geehrte Frau Kreutz-Gers,

wir haben Ihnen am 27.06. mitgeteilt, dass der Dalheimer Weg für uns nicht als Alternativstandort für das Haus Mainusch in Frage kommt.

Wir möchten an diese Information anschließen und Ihnen im Folgenden einige Voraussetzungen nennen, die ein Ausweichobjekt und ein neuer Mietvertrag unserer Meinung nach erfüllen sollte. Dadurch erhoffen wir uns, den Prozess effizienter und für alle Seiten zufriedenstellender zu gestalten.

Zunächst möchten wir anmerken, dass unsere Priorität weiterhin darin besteht, das Haus Mainusch am aktuellen Standort zu erhalten. Wie wir Ihnen schon dargelegt haben, werden durch den Umzug fast 30 Jahre Geschichte von selbstorganisiertem Engagement verloren gehen. Das schließt zahlreiche Erinnerungen von Menschen an diesem Ort, aber
auch die Spuren dieser Menschen in Umbau, Sanierung und Renovierung ein. Das schließt die Kenntnis vieler Menschen von diesem Ort ein, die immer noch, wenn sie in Mainz sind den Weg dorthin finden. Das schließt die einzigartige Weise ein, wie dieser Raum als Zentrum nutzbar gemacht wurde und genutzt wird. Kein neues Objekt ist auf einer emotional-historischen Ebene mit dem aktuellen Ort vergleichbar.

Auch ein vergleichbar guter Standort mit Anbindung an den Campus, den AStA und die Stadt, konnten Sie uns in unseren bisherigen Gesprächen nicht in Aussicht stellen. Dieser ist jedoch essenziell für unsere Arbeit als Kommunikationszentrum.

Da Ihr Interesse jedoch im Bau des Medientechnikhauses an unserem Standort liegt, möchten wir Ihnen unsere wichtigsten Voraussetzungen für ein anderes Gebäude darlegen. Diese sind im Folgenden:

→ *Lage auf dem Zentralcampus* (Areal zwischen Dalheimer Weg, Albert-Schweitzer Str., Wittichweg und Staudingerweg) – wir sind ein Ort, der von vielen Studierenden genutzt wird. Von daher ist ein Objekt auf dem Campus für die Nutzer_innen des Haus Mainusch essenziell.

→ Mindestens gleiche Fläche mit gleichen Nutzungsmöglichkeiten – besonders ist hier die Möglichkeit der Einrichtung einer Küche als herausragend wichtig zu nennen.

→ Barrierefreier Zugang – insbesondere zu den Sanitäranlagen und Büro.

→ Ein freistehendes Gebäude mit einem gestaltbaren Außenbereich

Desweiteren sind uns einge Dinge in Bezug auf einen neuen Mietvertrag wichtig:

→ Ein Bleiberecht in dem neuen Projekt für mindestens 30 Jahre.

→ Ein nahtloser Übergang ist für das Bestehen des Projekts
unabdingbar.

→ Wir möchten zukünftig so früh wie möglich über Baupläne
informiert werden.

→ Wir möchten die Möglichkeit der Unterbringung von Gästen (bspw. tourende Bands) im Mietvertrag zugesichert bekommen – dies wäre beispielsweise in Form von einer kleinen Bauwagensiedlung vorstellbar.

→ Schließlich ist es uns wichtig über die Kosten des forcierten
Umzugs zu reden, für den zB mindestens ein LKW angemietet werden müsste, da der Verein selbst keinen besitzt. Weitere Kosten sind ebenfalls vorstellbar und können nicht vom Verein allein getragen werden.

Wir hoffen, diese Punkte unterstützen Sie bei der Prüfung von möglichen Ausweichalternativen.

Wir freuen uns über eine Rückmeldung Ihrerseits, gern in Form eines Terminangebots für ein Gespräch.

Gleichzeitig möchten wir Sie darüber informieren, dass dieses Schreiben in Form eines offenen Briefes von uns im Internet publiziert und auch an die Presse weitergeleitet wird. Wir haben in der letzten Zeit sehr viele Anfragen bezüglich der aktuellen Situation und den Aussichten der Verhandlungen erhalten – dem öffentlichen Bedürfnis nach Informationen möchten wir auf diesem Wege genüge tun.

Mit freundlichen Grüßen
das Haus Mainusch-Kollektiv

Stellungnahme des Haus Mainusch zur aktuellen Situation

Ende Januar 2017 kündigte die Universitätsleitung den Mietvertrag des Haus Mainusch.

Das Haus Mainusch ist ein schon seit 1988 bestehendes selbstverwaltetes Kultur- und Kommunikationszentrum. Die Kündigung kam für die Nutzer*innen unerwartet. Noch im letzten Jahr sah das Präsidium angesichts des auslaufenden Vertrags keinen Gesprächsbedarf. Das Bauvorhaben für das Medien/Technikhaus, von der Universitätsleitung als Kündigungsgrund angeführt, besteht jedoch mindestens seit 2012.

Im Sommer 1988 wurde auf dem Unicampus das ehemalige Professorenhaus im Staudingerweg besetzt. Kurz darauf vermietete die Uni das Gelände dem AStA, der es einem für die Nutzung gegründeten Verein überließ. Dieser Vertrag blieb bis 2012 bestehen. Den Nutzer*innen des Haus Mainusch gelang es durch lange Verhandlungen zwar einen neuen Mietvertrag herauszuschlagen, allerdings bloß mit einer vorläufigen Laufzeit von 5 Jahren inklusive Mieterhöhung.
Auf Anfragen zu Gesprächen über die Zukunft des Mietverhältnisses ging die Uni Mitte 2016 nicht ein. Bei einem Telefonat mit der Immobilienverwaltung gab es die Aussage, dass alles weiter bestehen bleibe. Daher gingen die am Haus Mainusch mitwirkenden Studierenden zunächst davon aus,dass sich auch dieser Vertrag automatisch verlängern würde.

2015 schon wurde das Wohnheim Inter I auf dem Nachbargrundstück zum Haus Mainusch geräumt. Es war das letzte mit dem BAFöG-Mietsatz bezahlbare Wohnheim in Mainz und neben dem Inter II der einzige studentische Wohnraum auf dem Unicampus. Hiermit wurden die ersten Pläne des Landesbetriebes LBB und der Universität für das Medien/Technikhaus umgesetzt. Gleichzeitig bedeutete dies die Verdrängung der Studierenden des Inter I vom Uni-Campus. Aktuell wurde jedoch festgestellt, dass sich das Bauvorhaben in dem ehemaligen Wohnheim nicht realisieren lässt. Als Ergebnis benötigt die Uni jetzt auch das Gelände des Haus Mainusch.
Zuvor war nur das Gelände des Wagenplatzes im Gespräch. Das Medien/Technikhaus ist bei weitem nicht das einzige millionenschwere Bauprojekt auf dem Campus. Im Zuge ihrer Exzellensbestrebungen ist die Universität dabei, jede Ecke des Campus grund zu sanieren. Die Prestigeprojekte führen nicht zum ersten Mal zur Verdrängung selbstverwalteter und oder kostengünstigerr Infrastruktur.

Im Januar übermittelte der AStA den Nutzer*innen des Haus Mainusch die Ankündigung der Unileitung, den Vertrag nicht verlängern zu wollen. Die Unileitung sei aber zu einem Gespräch bereit. Das darauf folgende Treffen war in keiner Weise ergebnisoffen. Die Unileitung legte ihre Pläne dar, Bürogebäude und Medien/Technikhaus genau auf dem Standort des Haus Mainusch zu platzieren. Den von uns vorgebrachten Argumenten für den Erhalt des Kultur- und Kommunikationszentrums an genau diesem Ort wurden dabei kein Gehör geschenkt.

Auf Grund seiner Symbolkraft und Geschichte ist das Haus Mainusch weder ersetzbar noch austauschbar. Das Haus, sein Garten, der Anbau und das Gelände drumherum haben sich in fast dreißig Jahren Selbstverwaltung einzigartig weiterentwickelt. Hinter jeder räumlichen Anordnung im Haus Mainusch steckt ein Stück der Geschichte studentischer Selbstorganisation. Dass das Haus Mainusch bis heute an eben diesem Ort weiterbesteht und immer noch selbstverwaltet ist, bedeutet für seine Nutzer*innen eine dauerhafte Auseinandersetzung mit und Wertschätzung seiner Geschichte. Kein alternativer Standort könnte das Haus Mainusch als Ort studentischer Arbeit, der gleichzeitig mit Leben und einer Vielzahl selbstorganisierter Verantstaltungen gefüllt ist, ersetzten. Neben dem AStA-Gebäude und der Mensa gelegen ist das Haus Mainusch auch gleichzeitig eine Alternative zu beiden: es bietet den Nutzerinnen und Nutzern sowohl die selbstbestimmte Beteiligung an politischer Mitsprache auf dem Campus, als auch eine niedrigschwellige Anlaufstelle.

Wegen der intransparenten und unkommunikativen Haltung der Uni in Bezug auf den Mietvertrag des Haus Mainusch, mussten sich die Nutzer*innen zunächst darüber klar werden, ob weitere Gespräche überhaupt sinnvoll erscheinen. Die Intransparenz bezüglich der baulichen Veränderung und Umstrukturierung des Unicampus ist kein neues Phänomen. Sie bedroht nun zum wiederholten Male selbstorganisierte und kostengünstige studentische Infrastruktur, die sich noch bis vor wenigen Jahren auf dem Campus der Uni Mainz gehalten hatte. Wir, die Nutzer*innen des Haus Mainusch haben nun aus diesem Grund die konkreten Baupläne sowohl für unser Grundstück als auch für den gesamten Campus gefordert. Die Offenlegung der Pläne ist nicht nur im Rahmen des Fortbestehens des Haus Mainusch von Bedeutung, sondern allgemein im Interesse aller Studierender. Wir wünschen uns mehr Mitsprache und Transparenz bei der baulichen Umgestaltung und Veränderung des Campus. Sie darf nicht in die Verdrängung der letzten, weniger profitorientierten Orte auf dem Unicampus münden.

Wir sind bereit weitere Gespräche zu führen. Klar ist jedoch: Mainusch muss bleiben!

Um auf dem Laufenden zu bleiben: Aktuelles vom Haus Mainusch

2,5 Jahre und noch längst nicht tot

Es ist schon über zweieinhalb Jahre her, dass ein Traum in Erfüllung ging und endlich ein unkommerzieller, alternativer, (links)politischer Raum in der Mainzer Innenstadt eröffnete. Der Infoladen sollte und soll einen Gegensatz zu stadtpolitischen und gesellschaftlichen Entwicklungen bilden, die immer mehr Leute ausschließen, vereinzeln und damit (Selbst)organisation verhindern.

In dieser Zeit wurde viel erreicht, es gab zahllose Treffen, großartige Veranstaltungen, bei denen der Laden aus allen Nähten platzte und es gibt hier immer Dinge, die nicht selbstverständlich sind. Viele Menschen können sich die Stadt nicht mehr ohne den Infoladen vorstellen.

Allerdings wird der Infoladen von Vielen mittlerweile als selbstverständlich wahrgenommen. Viele Einzelpersonen und auch Gruppen sind sich nicht bewusst, dass der Laden zwei Dinge braucht, um auch in Zukunft existieren zu können: Beteiligung und Geld. Auch wenn das Cronopios Raum und Angebote für Menschen und Gruppen mit geringen finanziellen Mitteln bietet, so heißt das nicht, dass alles umsonst ist. Auch wenn es einige wenige Engagierte gibt, die die wichtigsten organisatorischen Dinge am Laufen halten, so heißt das nicht, dass der Rest nur konsumieren kann.

Das Cronopios war von Anfang an ein Ort, der seine Daseinsberechtigung aus dem defizitären und absurden Zustand dieser Welt und dieser Stadt zieht, aber auch aus dem, was die Menschen verwirklichen wollen, ihren Ideen und ihrer Energie, diese umzusetzen.

Und um diesen Ort dauerhaft erhalten zu können, braucht es die Wertschätzung und Solidarität Vieler. Viele kleine und größere finanzielle Beiträge machen das Alles erst möglich. Bring euch ein!

»Demo für Alle« – Läuft nicht! Let’s make some beautiful trouble!

am 30.10 soll im Rahmen einer sogenannten „Demo für alle“ in Wiesbaden dämonsiert werden.
Organsisiert wird diese Demo von einer Mischung aus Besorgten Eltern,
christlichen Fundamentalist_innen und Afd-Unterstützenden und richtet
sich offizell gegen den neuen „Bildungsplan für sexuelle Vielfalt“ in
Hessen und inoffiziell gegen alles was nicht in ein rechts-konservativen
Weltbild passt, insbesondere gegen Geschlechteremanzipation, queere
Lebensrealitäten und progressive Sexualpädagogik.
Nun kann mensch von Bildungsplänen halten was eins möchte, aber für
derartig menschenverachtendes Gedankengut sollte es keine Bühne geben,
darum lasst uns diesem Zusammenschluss am 30.10 die Show stehlen! Cronopios ist dabei & hier findet ihr den Aufruf zur Gegendemonstration

http://laeuftnicht.blogsport.eu/aufruf/

Unter dem Slogan »Demo für Alle. Ehe und Familie vor! Stoppt
Gender-Ideologie und Sexualisierung unserer Kinder« versuchtam 30.
Oktober in Wiesbaden ein Bündnis aus AntifeministInnen, Konservativen,
christlichen FundamentalistInnen, „besorgten Eltern“und Nazis auf die
Straßezugehen. Das traditionelle Leitbild der Familie als »Keimzelle der
Nation« und die Ideologie einer »natürlichen« Zweigeschlechterordnung
machen neue und alte Rechte anschlussfähig bis weit in die »Mitte« der
Gesellschaft.

Das Ziel der »Demo für Alle« ist der Kampf gegen
Geschlechteremanzipation, queere Lebensrealitäten und eine
Sexualpädagogik – die sie verzerrend als »Frühsexualisierung«
darstellen. Aktueller Anlass ist die Erneuerungdes hessischen Lehrplans
zur Sexualerziehung an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen.
Eingebettet in einen rassistischen, nationalistischen und klassistischen
Kanon, werden all diejenigen, die diesem rückwärtsgewandten
Gesellschaftsmodell nicht entsprechen oder es in Frage stellen
ausgegrenzt, herabgewürdigt und angegriffen. An anderer Stelle äußert
sich die Ideologie der Familie als »Keimzelle der Nation« in einer
Verachtung von an den Rand Gedrängten und in Brandanschlägen auf
Unterkünfte von Geflüchteten.

We are here and we are queer!

Die »Demo für Alle« ist ein fundamentaler Angriff auf queere
Lebensrealitäten. Es geht am 30. Oktober nicht um die Verteidigung eines
Lehrplans. Durch unseren Protest stellen wir uns der Festschreibung
starrer Geschlechterrollen entschlossen entgegen. Wir kämpfen für eine
Anerkennung der Vielfalt der Geschlechter. Wir kämpfen für ein Ende der
Pathologisierung und Ausgrenzung von LGBTIQ-Personen. Wir wehren uns
gegen jegliche Idee eines nationalistisch-verwobenen, biologistischen
Familienmodells. Wir setzen uns für solidarische, vielfältige und
alternative Beziehungs- und Familienkonzepte ein.Lasst uns
antisexistische, antirassistsische,antifaschistische Kämpfeund den
Widerstand gegen Homo-, Bi und Transfeindlichkeit verbinden:

Gemeinsam, entschlossen, bunt und queer auf die Straße!
»Demo für Alle« unmöglich machen – am 30. Oktober und jeden Tag!